Von Queenstown bis Nelson

Nach Abschluss des Keplers sind wir nach Queenstown gefahren, um dort die geplante Balonfahrt anzutreten. Queenstown hat bei uns etwas gemischte Eindrüccke hinterlassen. Als wir die ersten Appartmentblock sahen, dachten wir, dass wir uns hier nicht wohl fühlen würden. Als inoffizielle Hauptstadt des Adrenalin-Tourismus (hier wurde das Bungee-Jumping erfunden) erfreut sich Queenstown großer Beliebtheit bei Touristen – und die Gebäudestruktur spiegelt das wieder! Appartments mit Seeblick allerorten und der Stadtkern besteht aus Boutiken, Outdoor-Shops und Restaurants. Letztlich haben wir uns dann doch ganz wohl gefühlt – die Innenstadt liegt nett an einem kleinen Hafen und die Aussichten auf den See und die umliegenden Berge sind spektakulär. Wir waren in der YHA (Jugendherberge) Lake View (in Queenstown ist nahezu alles „Lake View“) und hatten zum Strand nur ein paar Meter zurückzulegen.

Die Ballonfahrt… Ja, gern hätte ich jetzt berichtet, was für eine tolle Fahrt es war – leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht 🙁 . Als wir um 4:30 Uhr morgens am geplanten Tag anriefen, teilte uns der Veranstalter mit, dass die Fahrt wetterbedingt ausfallen würde. Tatsächlich war bis etwa 10:00 Uhr der Himmel komplett bedeckt – später wurde es dann noch ein schöner sonniger Tag, aber das half uns nichts mehr. Auch am folgenden Tag war das Wetter nicht geeignet und außerdem mussten wir dann auch weiter, so dass wir die Fahrt in Queenstown nicht machen konnten :-((

Wir hoffen, dass es noch eine andere Gelegenheit geben wird – ansonsten müssen wir wohl noch einmal wiederkommen …

Aber nicht lange getrauert – es geht weiter zum Fox Glacier, wor wir einen Nacht im Ivory Towers Backpacker gebucht haben. Backpacker ist angesichts des brandneuen und schicken Doppelzimmers eigentlich die falsche Bezeichnung…

Neben dem Glacier, der sich leider ziemlich schnell zurückzieht, konnten wir dann nachts auch noch einen recht spektakulären Glühwurm-Track erkunden und haben zwei Deutsche kennen gelernt, die mit einem Wohnmobil unterwegs sind (dabei einen guten Tipp für preiswerte Campervans erhalten).

Wir sind dann weiter nach Punakaiki zu den Pencake-Rocks. Eine siebenstündige Busfahrt, die aber Dank der tollen Landschaften, des auskunftsfreudigen Busfahrers und zahlreichen Refreshment-Stops viel schneller verging als gedacht. In Puinakaiki verbringen wir zwei Tage im Beach Hostel, dass von zwei Deutschen geleitet wird. Dort gibt es auch leckeres selbst-gebackenes Brot (dumm, dass wir kurz vorher völlig überteuerten Supermarkttoast gekauft haben…). Warum die Pencake-Rocks so heißen, lässt sich aus dem Bild gut erkennen, denke ich …

Heute sind wir in Nelson und brechen auf zum Heaphy-Track – mit fast 80km die längste Great-Walk-Tour, die wir vorhaben. Am Ende des Tracks befindet sich der Ort Karamea, wo wir dann zwei Strandtage zur Erholung einlegen werden.

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