Living in Peace in Karamea

Wir sind inzwischen wieder in Nelson und haben gerade noch eine zweitägige Kayaktour ins Marine Reserve im Abel Tasman Park organisiert. Dort gibt es Seehunde und Pinguine, die wir uns ansehen wollen. Und „goldene Strände“ und Buchten… So werden wir von der See aus den Park erkunden, bevor es dann zur letzten Wanderung von der Landseite aus los geht.

Die letzten drei Tage (nach dem Heaphy Track) haben wir in Karamea verbracht – einer kleinen (400 Einwohner) Ansiedlung ca. 15 km vom Trackende entfernt. Das „Rongo“ Backpackerhostel ist Teil eines ambitionierten Projekts: Living in Peace. Paul, der Gründer, und seine Mitstreiter wollen Permakulture, Kunst, Reisen und Information in einem nachhaltigen Unternehmen realisieren. Einiges ist schon realisiert – das Hostel ist mit den Werken von Künstlern dekoriert, die dort gewohnt haben, es gibt eine solare Brauchwasserheizung, Regenwassernutzung und eine organische Farm. Sogar einen eigenen Radiosender betreiben die Rongos – Radio Karamea (Reichweite: 600 Personen). Für die Zukunft ist aber noch mehr geplant: ein neues Gebäude und die Vollversorgung der Gäste mit Nahrung aus eigenem (Permakultur-)Anbau. Als kleinen Vorgeschmack gibt es am dritten Tag unseres Aufenthalts ein „Pottluck“-Abendessen, bei dem Betreiber und Gäste ein gemeinsames Abendessen haben. Jeder steuert bei, was er ohnehin machen wollte. Uns hat es sehr gut dort gefallen und wir sind dann mit einem weinenden Auge aufgebrochen. Dafür war die Rückreise mit einem kleinen (vier Personen) Flugzeug um so spektakulärer, obwohl wir leider aus Wettergründen nicht mehr über den Track fliegen konnten, wie geplant. Und wieder zurück in Nelson konnten wir den Hot Tub unseres netten Gastgebers genießen.

Ein Gedanke zu „Living in Peace in Karamea

  1. Hallo Ihr Lieben,
    haben gerade Euere Bilder angeschaut und Appetit bekommen.
    Die Geburtstagskarte ist heute mit Umweg über Brunei/Darussalam
    angekommen.
    Genießt Euere letzen Tage.
    Liebe Grüße Erika u. Jörg.

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